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publié le 10 juillet 2017 Divers › Voyages / tourisme

Der Weg in den Schmelzofen ist aber nicht unausweichlich. Da die meisten Telefone in der Regel nach eineinhalb bis zwei Jahren ersetzt werden, sind viele "Altgeräte" noch gut in Schuss und können nach einer kurzen Aufbereitung weiter vermarktet werden.Für die Entsorgung oder Rückgabe gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die DUH bietet gemeinsam mit der Telekom eine Rücknahmemöglichkeit für Alt-Handys, Telefonica sammelt gemeinsam mit dem Naturschutzbund NABU und auch Vodafone nimmt alte Geräte zurück. Vom Recyclingerlös wird in allen drei Fällen ein Teil gespendet. Neben den Rücknahmeaktionen der Netzbetreiber gibt es auch zahlreiche Ankaufportale im Netz, die für gut erhaltene Geräte noch den einen oder anderen Euro zahlen.Cupertino (dpa) - Apple hat in den vergangenen vier Jahrzehnten immer wieder die Richtung in der Computer-Branche vorgegeben. Meilensteine der Konzerngeschichte in einer Chronologie:1976: Die Firmengründer Steve Jobs und Steve Wozniak bauen in einer Garage die ersten Apple-Computer. Die Geräte, die sie für 666,66 Dollar verkaufen, bestehen nur aus der Hauptplatine, ohne Gehäuse oder Tastatur. Mit Apple beginnt die Ära der Personal Computer, während meist noch Großrechner verwendet werden.

1977: Mit dem Apple II bringt das Unternehmen einen fertigen PC im Plastikgehäuse und mit einer Farbgrafikkarte auf den Markt, der sich bis 1993 über zwei Millionen Mal verkaufte.1984: Jobs stellt den Macintosh-Computer vor, mit dem eine grafische Benutzeroberfläche und die Bedienung per Maus populär werden.1985: Jobs wird in einem Machtkampf aus dem Unternehmen gedrängt. Er gründet danach die Computer Firma Next und führt das Animations-Studio Pixar.1991: Apple bringt seinen ersten erfolgreichen Laptop auf den Markt, das PowerBook 100.1993: Der PDA Apple Newton wird vorgestellt, verkauft sich aber nur schlecht, weil viele der visionären Konzepte wie die Handschriftenerkennung in der Praxis nur mäßig funktionieren.1997: Apple steht finanziell mit dem Rücken zur Wand und holt Jobs zurück. Mit dem Kauf von Next für über 400 Millionen Dollar wird das bei Next entwickelte Betriebssystem zur Grundlage des Mac-Systems OS X, dass heute noch eingesetzt wird.1998: Der iMac, ein kompakter Computer mit buntem Plastikgehäuse, läutet die Wiedergeburt von Apple ein. Er wurde von Designer Jony Ive entworfen, der fortan das Aussehen der Apple-Geräte bestimmt.2001: Apple steigt mit dem iPod ins Geschäft mit Musik-Playern ein. Das Gerät wird von Kritikern zunächst als zu teuer abgetan - wird aber zum Marktführer.

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2003: Der iTunes Store wird gestartet, über den sich der Online-Verkauf von zunächst Musik und dann auch Apps etabliert.2007: Mit dem iPhone gibt Apple die Richtung für den Smartphone-Markt vor. Zum Standard werden ein großer berührungsempfindlicher Bildschirm und die Idee, das Telefon für Apps zu öffnen.2008: Apple stellt das besonders dünne Notebook Macbook Air vor. Es löst den Trend zu kompakteren Laptops aus.2010: Mit dem iPad kann Apple den totgeglaubten Markt für Tablet-Computer wiederbeleben, an dem sich andere Hersteller zuvor die Zähne ausgebissen haben.2011: Jobs stirbt an den Folgen einer Krebserkrankung im Alter von 56 Jahren. Die Führung des Unternehmens übertrug er wenige Wochen davor an Tim Cook.2015: Mit der Computer-Uhr Apple Watch stößt der Konzern erstmals seit Jobs' Tod eine neue Produktkategorie vor und wird laut Analysten auf Anhieb zum Marktführer mit einem Anteil von rund 60 Prozent.Berlin (dpa/tmn) - Apple-Chef Tim Cook arbeitet inzwischen häufiger an einem Tablet-Computer als an einem Mac - sagt er zumindest. Mit dem iPad Pro hat Apple seit dem vergangenen Herbst ein Tablet für die meisten Büroaufgaben im Angebot. Doch viele Kunden wünschten sich etwas Handlicheres.

Manchem Nutzer erschien das erste iPad Pro mit seinen 12,9 Zoll (32,8 Zentimeter) Bildschirmdiagonalen zu groß - zumindest wenn es nicht als Laptop-Ersatz dienen sollte, sondern als digitales Buch, Spielekonsole oder Videoschirm auf der Couch. Knapp ein halbes Jahr später schickt Apple das iPad Pro im üblichen 9,7-Zoll-Format des iPad Air 2 ins Rennen. Im Inneren stecken deutlich verbesserte Technik und ein spannender Ansatz für die Mobilfunkverbindung.Das Display des geschrumpften iPad Pro passt sich nun mit einem automatisierten Weißabgleich der Farbtemperatur seiner Umgebung an. Mit dem "True Tone" genannten Verfahren wird beispielsweise ein weißer Hintergrund etwas wärmer dargestellt, wenn man das iPad in der Nacht unter einer etwas gelbfarbigen Schreibtischlampe verwendet. Sonst bleibt es bei der Retina-Auflösung des iPad Air 2 (2048 x 1536 Pixel). Apple verspricht einen 25 Prozent höheren Farbraum, der im Praxistest mit bloßem Auge aber kaum feststellbar ist. Im Vergleich zum iPad Air 2 spiegelt allerdings das Display deutlich weniger.

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Wie beim großen iPad Pro verwendet Apple einen A9X als Prozessor. Der etwas geringere Takt (2,15 statt 2,25 Gigahertz) spielt in der Praxis aber keine Rolle. Auch beim Grafikprozessor haben sich die Apple-Ingenieure für den Chip entschieden, der auch beim großen Bruder zum Einsatz kommt - auch hier ein wenig niedriger getaktet. Im Vergleich zum iPad Air 2 sorgt diese Kombination immerhin noch für eine Verdopplung der Grafikleistung.Auch bei den Fotos spürt man den Unterschied. Apple hat nun die aktuelle Kameratechnik der neuen iPhones im Einsatz. Neu ist der "True Tone Flash", ein Blitz auf der Gehäuserückseite, dessen Licht sich der Farbtemperatur der Umgebung anpasst.Auf Höhe der Zeit funkt das kleine iPad Pro im WLAN und bietet maximal 866 Megabit pro Sekunde, beim Mobilfunk (LTE) sind bis zu 150 MBit/s möglich. Die Mobilfunkvarianten, die im Vergleich zu einer reinen WLAN-Version 150 Euro Aufpreis kosten, bieten neben einem Slot für klassische SIM-Karten auch eine integrierte Multi-SIM, die insbesondere unterwegs gute Dienste leisten kann. So bieten in den USA schon vier Provider zum Teil recht günstige Datenpakete an, die Reisende bequem unterwegs buchen können.In Deutschland sind bislang drei Provider am Start, darunter T-Mobile. Der Prepaid-Tarif "Data Start Flat" (1 GByte für 15 Euro für 30 Tage) ist zwar nicht außergewöhnlich billig. Doch wer auf die Schnelle online gehen und nicht lange nach einem Shop für eine SIM-Karte suchen möchte, wird diese Option zu schätzen wissen. Sollten die "Embedded SIM" es mal in die Smartphones schaffen, könnte der Mobilfunk-Markt wieder stärker in Bewegung geraten.

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